Arnulf von Scheliha

{Arnulf von Scheliha (geb. 1961 in Kiel) studierte Evangelische Theologie, Geschichtswissenschaft und Philosophie in Kiel, München und Tübingen. 1991 wurde er in Kiel mit einer Arbeit über „Emanuel Hirsch als Dogmatiker“ zum Dr. theol. promoviert. Nach Assistentenzeit an den Universitäten Kiel (1991-1993) und Hamburg (1993-1998) war er nach der Habilitation für das Fach Systematische Theologie (1997)  Professor für Evangelische Theologie unter besonderer Berücksichtigung der Sozialethik und der Theologiegeschichte an der Universität der Bundeswehr Hamburg (1998-2003). Seit 2003 lehrt von Scheliha als Professor für Systematische Theologie (Religionsphilosophie, Dogmatik, Ethik) an der Universität Osnabrück. In der Kollegperiode 2009/10 war er Fellow am Zentrum für Religion, Wirtschaft und Politik des Collegium Helveticum in Basel. Seine derzeitigen Forschungsschwerpunkte sind Politische Ethik, Interreligiöse Hermeneutik und Theologiegeschichte.  Zu den wichtigsten Publikationen der letzten Jahre gehören die Titel  Zwischen Formation und Transformation. Die Religionen Europas auf dem Weg des Friedens (2011, gemeinsam mit Eveline Goodman-Thau), Protestantische Ethik des Politischen, 2013 und Wettstreit um Ressourcen. Konflikte um Klima, Wasser, Boden (2014, gemeinsam mit Ulrich Schneckener, Andreas Lienkamp und Britta Klagge).

Interdisziplinäre Forschungsstelle an der Universität Osnabrück